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Wheaty_macht_Schule.JPGKlaus Gaiser erklärte den Schülern, dass die Herstellung einer Wurst aus Seitan der Produktion von Würsten aus Fleisch gleicht – aber statt tierischem wird eben pflanzliches Eiweiß verwendet. Eine gute vegane Wurst herzustellen ist eine ganz besondere Kunst: Sie darf den gewohnten Biss und Geschmack nicht vermissen lassen; das ist bei den pflanzlichen Rohstoffen nicht a priori gegeben. Das Geheimnis liegt in der Würzung. Diese zu regulieren, das ist Kochkunst, die nur durch viel Erfahrung gewonnen werden kann.

Schon zuvor hatte Gaiser den Schülern die negativen Auswirkungen der Fleischproduktion auf Mensch, Tier und Umwelt erläutert. Oft steht hinter dem Schritt zum Veganismus die Sorge ums Tierwohl. Aber auch andere Gründe sprechen für den Trend weg von Tierprodukten, etwa der größere Flächen- und Wasserverbrauch. Die Klimabilanz von veganen Produkten fällt erheblich besser aus als die von Fleischerzeugnissen.

Für die Schüler war der Besuch in der Versuchsküche nicht nur eine willkommene Abwechslung er brachte auch neues Wissen, das aufgrund der Anschaulichkeit des "Unterrichts" sicher lange in Erinnerung bleiben wird. TOPAS hat sich gefreut, Wissen an die nächste Generation weitergeben zu können, das dazu beiträgt, unsere Lebensgrundlagen für die Zukunft zu erhalten. Aber natürlich gab es nicht nur etwas für den Kopf, sondern auch etwas für den Magen: Die Schüler durften die Würste, die sie hergestellt hatten, selbstverständlich anschließend verzehren.

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