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Zum Palmöl-Verzicht bei Wheaty

Wheaty verzichtet seit jeher auf die Verwendung von Palmöl. Firmengründer Klaus Gaiser erklärt hier, warum.

28.04.2010

Palmöl hat für den Lebensmittelhersteller ein paar unschlagbare Vorteile: Es ist ausgesprochen hitzestabil, bildet praktisch keine trans-Fettsäuren, gibt vielen Produkten durch seine Schmelzeigenschaften ein gutes Mundgefühl und ist vor allem relativ günstig. Nur: Durch verschiedene Nachrichten über den weltweiten verheerenden Ölpalmanbau sensibilisiert, habe ich schon lange so sorgfältig wie möglich darüber recherchiert und feststellen müssen, dass es auch keine BIO-Anbauprojekte gibt, denen ich hundertprozentig hätte trauen können. Ich hatte stets die Befürchtung, dass hier Augenwischerei betrieben wird. Kein Beteiligter in der Handelskette bis zu uns Verarbeitern konnte diesen Restverdacht ausräumen. Deshalb haben wir bei TOPAS, der Firma hinter Wheaty, noch nie Palmöl eingesetzt – wie verlockend auch immer der Einsatz gewesen wäre.Es freut mich persönlich natürlich riesig, dass die jüngsten Ereignisse mir endlich recht geben – auch wenn ich diese Entscheidung wenig PR-trächtig still im Verborgenen getroffen habe.


Klaus Gaiser

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