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Knoblauch ist eine der ältesten Kultur- und Heilpflanzen. Schon die alten Ägypter aßen ihn zur Stärkung – und um Läuse und Darmparasiten zu bekämpfen. Es ist bekannt, dass die Arbeiter an den Pyramiden eine tägliche Ration erhielten und dass sie bei der Kürzung derselben die Arbeit niederlegten. Beim Bau der Cheopspyaramide wurden allein für die Versorgung mit Knoblauch, Zwiebeln und Rettich 1600 Silbertalente ausgegeben – das entspräche heute mehreren Millionen.

Auch die Römer mochten den Knoblauch und haben ihn Ceres, der Göttin des Ackerbaus, des Wachstums, der Fruchtbarkeit und der Ehe, geweiht. Aus Knoblauch und Koriander stellten sie einen Liebestrank her. Die Cerialia, Frühlingsfestlichkeiten zur Ehre von Ceres, die im römischen Festkalender zum 19. April stattfanden, wurden mit großen Mengen von Knoblauch begangen.

Der einzige Nachteil beim Einsatz von Knoblauch als Aphrodisiakum: Der Geruch. "Hast du Knoblauch gegessen, so passe gut auf, wenn du zu deiner Geliebten gehst. Küsse sie nur mit geschlossenem Mund", riet deshalb der römische Dichter Martial...

Die Römer waren es auch, die die Wunderknolle in unsere Gefilde brachten. Hier wurde sie dann in erster Linie in den Klöstergärten angebaut. Karl "der Große" fand das Lauchgewächs würdig, in die Capitulare de Villis aufgenommen zu werden, eine Landgüterverordnung, in der verfügt wurde, welche Nutzpflanzen in den damaligen Reichshöfen kultiviert werden durften. Aus dieser Zeit stammt auch die heutige Bezeichnung "Knoblauch", abgeleitet vom althochdeutschen Wort "klioban" (= "spalten").

Die alte Kulturpflanze Knoblauch ist für den menschlichen Körper ein wahrer Jungbrunnen: Cholesterinwerte können gesenkt werden, im Darm werden Pilze und Bakterien bekämpft.

Knoblauch wird ganzjährig zum Kauf angeboten, aber im Frühjahr ist er besonders saftig und nicht so scharf. Die Knollen sollten sich beim Kauf noch prall und fest anfühlen.

In vielen Küchenrezepten finden die Knoblauchzehen Verwendung – ungeschält, geschält, zerdrückt oder fein geschnitten, und manchmal im Mörser mit etwas Salz und Zitronenschale zerrieben. Salate bekommen einen besonderen Geschmack, wenn man die Schüssel vorher mit einer Knoblauchzehe ausreibt. Man sollte in der Verwendung jedoch nicht mehr als zwei Zehen pro Gericht überschreiten. Zu viel Knoblauch kann den Eigengeschmack der Speisen überdecken.

Zum Abschluss präsentieren wir ein Wheaty-Rezept mit Knoblauch und Koriander – wenn sich da mal keine Frühlingsgefühle einstellen:

Wheaty Coriander
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Zutaten:

8 gleichmäßig große Kartoffeln
Olivenöl
Salz
1 gestoßener Bund Koriander
200 g Wheaty VEGANKEBAB Gyros
2 Knoblauchzehen
1/2 El Senf
Pfeffer aus der Mühle
100 g Sojajoghurt
1 kleiner Bund Schnittlauch
4 große Fleischtomaten
1 Zitrone

Zubereitung:

Die Kartoffel gründlich waschen und abbürsten. Längs halbieren. Schnittfläche mit Öl bepinseln. Leicht salzen und mit Koriander bestreuen. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein gefettetes Backblech legen. Bei 240 Grad ca. 10 Minuten backen. Danach nochmals 30 Minuten bei 150 Grad weiterbacken. Wheaty Gyros in einem Topf erhitzen. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Zusammen mit dem Senf unter das Gyros mischen. Fleischtomaten aushöhlen und das heiße Gyros einfüllen. In die Mitte vom Teller geben, 2 Kartoffelhälften dazu legen, mit Sojaquark, Zitronenspalten und Schnittlauchröllchen garnieren.