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"Lasst uns nach Schwaben entfliehen! Hilf Himmel! Es findet sich süße Speise da und alles Guten in Fülle" – so rühmte schon Johann Wolfgang von Goethe die schwäbische Küche. Leider gibt es nicht viele Überlieferungen darüber, was im Schwabenland in früheren Zeiten auf den Tisch gekommen ist. Bekannt ist, dass auf der Schwäbischen Alb die kargen und steinreichen Bedingungen über lange Zeit hinweg kaum Viehzucht in größerem Ausmaß erlaubten. Das Volk lebte hauptsächlich von Mehlspeisen – Fleisch wurde nur zu besonderen Festtagen und dann auch nur überwiegend in herrschaftlichen Häusern verspeist.

Die traditionelle schwäbische Küche gründet noch immer zu einem großen Teil auf dem "Arme-Leute-Essen" von damals – was wohl einer der Gründe dafür ist, dass die schwäbische Mentalität bis heute mit Bescheidenheit, Bodenständigkeit und Tüchtigkeit in Verbindung gebracht wird. Der Ackerbau gewann erst in der Zeit der Staufer an Bedeutung – ein schwäbisches Adelsgeschlecht, aus dem im 12. und 13. Jahrhundert mehrere Herzöge sowie römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorgingen. Durch das Anwachsen der Bevölkerung mussten immer mehr Flächen landwirtschaftlich genutzt werden. So fand man vom "Unterland" bis zur "Schwäbischen Alb" kaum ein landwirtschaftlich ungenutztes Stück Land. Diese Situation hat sich durch die Industrialisierung gewaltig verändert. Aber man hat sich doch noch relativ viele Anbauflächen für Obst, Gemüse, Getreide und vor allen Dingen für den Weinbau erhalten.

Man irrt sich, wenn man annimmt, dass Wein im Schwabenland schon immer eine große Rolle gespielt hätte. Dies galt eher für das Bier, welches damals noch aus Hafer gebraut wurde und später durch die Mönche mit der Verwendung von Gerste und Hopfen zu dem wurde, was es heute ist.

Der Wein hat im Laufe der Zeit das Bier verdrängt – wenn auch die ersten Tropfen noch sehr sauer waren. Darüber gibt es etliche Anekdoten. So soll Prinz Eugen nach siegreicher Schlacht von dem Rat der Stadt Reutlingen einen "Willkommenstrunk" gereicht bekommen haben. Nach dem ersten Schluck aber verzog der Prinz das Gesicht und soll gesagt haben: "Lieber noch einmal Belgrad einnehmen als noch einen Schluck 'Reutlinger' trinken." Ebenfalls wird erzählt, dass schwäbische Hausfrauen die Socken ihrer Männer nie mehr stopfen mussten, da nach Genuss von dem sauren Wein die Löcher sich von alleine zugezogen haben sollen... Inzwischen aber genießt der schwäbische Wein durch eine hervorragende Pflege und Weiterentwicklung einen guten Ruf und gehört mit zu den edelsten Tropfen in Deutschland und wird gerne zum Essen genossen.

Heute hat Fleisch in Schwaben einen festen Platz auf den Tellern, man bekommt in schwäbischen Gaststätten kaum ein vegetarisches Hauptgericht. Seit es Wheaty gibt, ist es jedoch ein Leichtes, auch traditionelle Rezepte moderner Ernährung anzupassen und klassische schwäbische Fleischgerichte problemlos auch rein pflanzlich zuzubereiten – etwa ein

Wheaty-Linsengericht


Zutaten:linsen1-scr.jpg

250 g Linsen
½ rote Paprika
½ gelbe Paprika
1 kleine Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
600 ml Tomatensaft
1 EL Tomatenmark
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Olivenöl
Meersalz und Pfeffer
400 g Wheaty VEGANWURST Weenies
Gemüsebrühe, Wasser


Zubereitung:

Die Linsen 1 Stunde in kaltem Wasser einweichen. Die Paprika und Zucchini waschen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln und mit dem Gemüse in heißem Olivenöl andünsten. Mit dem Tomatensaft ablöschen. Die Linsen in ein Sieb geben, abtropfen lassen und zusammen mit etwas Gemüsebrühe dazugeben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen und eventuell mit etwas Wasser verdünnen. Zum Schluss mit Tomatenmark, Meersalz, Pfeffer und Balsamico-Essig abschmecken. Auf einer Platte anrichten und mit den kurz in Öl angebratenen Würstchen garnieren.

Dazu passen natürlich Spätzle.