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Rosmarin wird im Deutschen auch Meertau genannt, was eine direkte Übersetzung des lateinischen Namens ist. Weitere Namen sind Kranzkraut, Brautkraut und Gedenkemein; sie verweisen auf die überlieferte Symbolik und den traditionellen Einsatz der Pflanze: Schon bei den alten Griechen wurden Braut-, aber auch Totenkränze aus Rosmarin gemacht; auch Schüler trugen sie, vor allem bei Prüfungen – denn schon immer wird Rosmarin eine Verbesserung der Konzentrations- und der Erinnerungsfähigkeit nachgesagt.

Erst vor Kurzem wurde diese Eigenschaft des Krauts wissenschaftlich bestätigt: Britische Forscher von der Northumbria University in Newcastle haben gezeigt, dass das im Rosmarin enthaltene 1,8-Cineol dafür verantwortlich ist. Das findet sich neben Rosmarin in vielen weiteren aromatischen Pflanzen. Vielleicht heißt es deshalb im alten englischen Volkslied Scarborough Fair: „Parsley, sage, rosemary and thyme, remember me to one who lives there"?

Rosmarin enthält außerdem Carnosolsäure; sie soll effektiv Toxine und freie Radikale abwehren, die an der Entstehung von Demenz und Alzheimer beteiligt sind.

Damit ist wissenschaftlich bestätigt, was die Menschen von jeher ahnten und was sich in zahlreichen Bräuchen und Überlieferungen spiegelt. So war Rosmarin etwa ein Hauptbestandteil des ersten destillierten Parfüms; die Mischung, die über Jahrhunderte berühmt und beliebt werden sollte, wurde 1370 registriert und hieß nach der Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) „Ungarisches Wasser" – nach einer Legende hat das Duftwasser der Königin Schönheit und jugendliches Aussehen bis ins hohe Alter verliehen.

Laut aktuellen Studien ist eine vegane Ernährungsweise gesundheitsfördernd und birgt gerade angesichts unserer heutigen Lebensbedingungen ein großes Potenzial, um Zivilisationskrankheiten vorzubeugen: Menschen, die sich vegan ernähren, sind im Durchschnitt schlanker und erkranken seltener z.B. an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten.

Die vegane Rosmarin-Roulade von Wheaty bietet also einen modernen, gesundheitsbewussten und trotzdem kulinarisch genussvollen Weg, die wertvollen Inhaltsstoffe des Rosmarins aufzunehmen. Für die kreative Küche sind mit der Roulade keine Grenzen gesetzt; sie lässt sich nicht nur problemlos aufrollen und mit einer Füllung versehen, sondern eignet sich auch selbst als Füllung, wie in folgendem Rezept:

Wheaty Rosmarin-Roulade im Wirsingmantel

Zutaten für 2 Rouladen:Rosmarin2.jpg

2 mittelgrosse Wirsingblätter
1 ¼ El Erdnusscreme, gesalzen
4 Zahnstocher
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Blätter vom Krautkopf ablösen, Strunkansatz pfeilförmig ausschneiden, in Salzwasser weichdünsten, etwas glatt anpressen, salzen und pfeffern, mit der Erdnusscreme bestreichen, die Rosmarin-Roulade darin einwickeln, die Seiten der Krautblätter dabei einschlagen. Mit jeweils 2 Zahnstochern befestigen. In Olivenöl ringsherum kräftig anbraten. Mit brauner veganer Sauce auffüllen und ca. 15-20 Minuten garen. – Als Beilage eignen sich wunderbar Bratkartoffeln.