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Die Suppe gehört zu den ältesten Gerichten in unserem Kulturkreis. Einst hing sie überm offenen Feuer im Kessel, in den alles kam, was der Tag brachte. Ein Relikt aus dieser Zeit ist das französische Pot-au-feu. Im Althochdeutschen meinte sopha/soffa "schlürfen, trinken". Die romanischen Sprachen übernahmen das Wort: Das altfranzösische soupe ist im 13. Jahrhundert nachgewiesen, im Spanischen und Portugiesischen sagt man sopa, im Italienischen heißt die Suppe zuppa.

Zu den frühesten Arten von Suppen zählten Breie aus Getreideschrot, die als warme Frühstücksmahlzeit gegessen wurden. Das englische Porridge legt noch Zeugnis davon ab. Es konnte früher in Arbeiterfamilien auch die Mittags- oder Abendmahlzeit sein. Über Jahrhunderte waren solche Suppen eine Hauptmahlzeit der ärmeren Gesellschaftsschichten.

In der modernen Menüfolge steht die Suppe meist am Anfang. Vom französischen Gastrosophen Grimod de la Reynière (1758-1837) stammt der Ausspruch: "Die Suppe ist in einem Diner, was das Portal oder der Eingang einem Gebäude, was so viel sagen will, dass sie ahnen lässt, was noch folgt, ungefähr wie die Ouverture einer Oper." Der Vielfalt sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die "Ouverture" kann eine aromatische Brühe mit einer beliebigen Einlage, eine cremige Gemüsesuppe oder auch eine kühle Suppe für sein: Fürs andalusische Nationalgericht Gazpacho ist Spanien bekannt.

Suppen können also, je nach Zubereitung, wärmen oder kühlen. Ein wichtiger gesundheitlicher Aspekt ist, dass dem Organismus durch Suppen zusätzliche Flüssigkeit zugeführt wird. Gerade bei einer ballaststoffreichen Ernährung kann dies von großer Wichtigkeit sein. Kräftige Brühen sind außerdem eine bekannte Krankenkost. Und das hat durchaus seinen Grund: So haben bereits die heißen Dämpfe eine lindernde Wirkung; sie erhöhen die Temperatur in den Atemwegen und vermindern so die Ausbreitung von Erkältungsviren.

Mit einer dampfenden Suppe vor der Nase geht es uns aber nicht nur im Krankheitsfall gleich besser. Eine gute Suppe kann auch unsere Stimmung beeinflussen. Manchmal weckt der Duft einer bestimmten Suppe schöne Kindheitserinnerungen. Das schmeckt "wie früher":

Kartoffelsuppe mit Bauern-Knackern0210_kartoffelsuppe2-scr.jpg

Zutaten:

300 g Kartoffeln
1 Bund Suppengrün
1-2 Zehen Knoblauch
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Gemüsebrühe-Extrakt
Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel
getrockneter oder frischer Majoran
½ TL Meerrettich
50 ml Sojasahne
2 x 150 g Wheaty VEGANWURST Bauern-Knacker

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln und das Suppengrün werden gewaschen und in kleine Stücke geschnitten, Knoblauch und Zwiebel werden fein gewürfelt und in Öl angedünstet. Die Kartoffeln und das Gemüse dann kurz mitdünsten, Gewürze dazu geben, dann mit einem Liter Wasser auffüllen und etwa 20 Minuten kochen lassen. Kurz pürieren, mit Meerrettich und Sojasahne verfeinern. Wheaty VEGANWURST Bauern-Knacker in etwas Öl kurz anbraten und zur Suppe servieren.