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Weihnachten und Äpfel gehören zusammen! In den kirchlichen Paradiesspielen, die Vorläufer der heutigen Hirten- und Krippenspiele waren, galt ein grüner Baum, der mit roten Äpfeln geschmückt war, als Baum der Erkenntnis. Die Äpfel, die diese Paradiesbäume schmückten, hießen im Mittelalter und in der Renaissance „Paradiesäpfel“ oder „Evas Äpfel“; der 24. Dezember ist der Namenstag von Eva und Adam. Seit dem Mittelalter wurden Äpfel zusammen mit Lebkuchen, Brot und Nüssen in der Adventszeit an Klosterschüler und arme Leute verschenkt.

 

Im „Deutschen Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm wird der Christbaum-Apfel wie folgt beschrieben: „Weihnachtsapfel, kleine, späte, rotbackige Apfelsorte, an den Christbaum gehängt und den Kindern beschert.“

 

Traditionell wird heute ein kleiner roter Winterapfel, die Rote Sternrenette, als Nikolaus- und Weihnachts-Apfel verwendet. Es handelt sich um eine alte Sorte des Kulturapfels. Die Früchte des Streuobstwiesen-Baums sind duftend, rot und klein; der Geschmack ist angenehm süßlich-sauer und aromatisch. Sie werden Anfang Oktober geerntet und können bis Anfang Februar gelagert werden. Bei einem Weihnachtessen darf die Rote Sternrenette nicht fehlen. Wir präsentieren deshalb hier ein Rezept mit der Apfelsorte.

Rote_Sternrenette.jpg


Winterliche Wheaty-Äpfel

 
Zutaten für 6 Äpfel:


6 Rote Sternrenetten

6 Zimtstangen

3-4 EL Preiselbeer-Marmelade

VEGANSLICES vom Rauch

50 g vegane Margarine

1 Knoblauchzehe

3 Nelken

3 Wacholderbeeren

1 Stück Orangenschale

3-4 EL Apfelsaft

12 kleine Holzspieße

 
Zubereitung:

 

Äpfel waschen, schälen und das Kernhaus ausstechen. Zimtstange in die Öffnung stecken. Äpfel durch die Preiselbeer-Marmelade ziehen. 6 Scheiben VEGANSLICES längs halbieren; die Äpfel mit den Aufschnitt-Streifen kreuzförmig umwickeln und mit jeweils zwei Holzspießen befestigen. Margarine in einer Pfanne erhitzen, die eingewickelten Äpfel mit Knoblauch, Nelken, Wacholderbeeren und der Orangenschale darin unter Zugabe des Apfelsafts etwa 15 Minuten bei nicht zu großer Hitze braten. Mehrmals wenden. Dabei ab und zu mit dem Bratfond begießen.