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Schon Hildegard von Bingen lobte den Fenchel: "Wenn man ihn roh isst, schadet er nicht. Und wie immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich."

 

Seit Jahrtausenden wird Fenchel als Gemüse und als Heilpflanze verwendet. In Ägypten wurde er noch als Wildpflanze gesammelt. In Griechenland nahm er in der Mythologie einen bedeutenden Platz ein. So soll Prometheus eine Fackel aus den Stängeln des Riesenfenchels gedreht haben, die die Eigenschaft besaß, auch bei Wind niemals zu erlöschen. Marathon, übersetzt Fenchelfeld, war der Austragungsort der Schlacht, bei der die Griechen die Perser besiegten.

 

Benediktinermönche brachten den Fenchel über die Alpen; in den Klostergärten spielt er für die Ernährung ein wichtige Rolle: Damit sollte bei den Mönchen das Verdauungsgeräusch während der Predigt unterdrückt werden...

 

Der Fenchel gehört zu den Doldenblütlern. Er steht also in direkter Verwandtschaft zum Dill, zur Karotte, zur Petersilie und zum Kümmel. Er hat ein Aroma, das stark an Anis erinnert. Dieser Geschmack ist nicht bei jedermann beliebt.

 

Fenchel-Samen sollen in früheren Zeiten auch als Lustspender gedient haben. Heute nutzt man sie zur Herstellung von Fencheltee, den man Kleinkindern zur Linderung von Bauchschmerzen gibt. Aber auch die stillende Mutter trinkt ihn, um die Wirkung über die Muttermilch weiterzugeben.

 

Wie verwendet man Fenchel richtig? Dazu ein paar Tipps: Je hellgrüner die Farbe, umso besser der Geschmack. Das gilt auch für das Fenchel-Grün. In einem feuchten Tuch eingeschlagen, können die Knollen etwa Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei Fenchel als Rohkost oder Salat muss der Wurzelansatz gründlich entfernt werden; danach schneidet man ihn je nach Verwendung längs oder quer in dünne Streifen.

 

In Salzwasser und etwas Zitronensaft werden die Knollen im Ganzen gekocht. Sie werden halbiert und können in Olivenöl angebraten werden. Als Zutat zu Aufläufen, Nudelgerichten und Risotto kann Fenchel geschmackvoll kombiniert werden.

 

Natürlich haben wir für Sie auch ein Wheaty-Rezept mit Fenchel: 

 

Mössinger Reispfanne:

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

2 Fenchel-Knollen mit Grün

2 kleine Karotten

1 kleine Stange Lauch

50 gr Champignon

2 EL Olivenöl

200 gr Wheaty VEGANKEBAB Curry

2 kleine Bio-Äpfel

150 gr gekochten Reis

1 Packung Soja-Sahne

abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Fenchel-Knollen halbieren, Wurzelansatz ausschneiden. Nochmals halbieren, Fenchel-Grün abschneiden, waschen, grob hacken, zur Seite stellen. Danach den Fenchel in feine Streifen schneiden, kurz waschen, abtropfen lassen. Karotten schälen, waschen, in kleine Würfel schneiden. Lauch längs halbieren, waschen, in feine Streifen schneiden. Alles zusammen in Olivenöl bissfest dünsten. VEGANKEBAB Curry unterheben, kurz mitdünsten, gekochten Reis unterheben. Mit Soja-Sahne angießen, das Gericht sollte leicht sämig sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Äpfel waschen und das Kernhaus ausstechen, danach in kleine Spalten schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl leicht anbräunen. Die Apfelspalten sollten nicht zerfallen. Zusammen mit dem Fenchelgrün auf der Reispfanne verteilen.