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Welchen Weg soll ich im neuen Jahr gehen? Was soll ich nur essen? Und wie viel darf ich?

Unser Essen ist ein Thema, das uns tagtäglich beschäftigt. Einkauf und Zubereitung sollen möglichst wenig Zeit in Anspruch nehmen, und schlussendlich muss es auch noch schmecken. In den großen Einkaufsläden werden wir von einer unermesslichen Fülle an Angeboten und deren Vielfalt verunsichert. Wenn wir nicht nach dem Preis entscheiden, treffen wir unsere Auswahl nach der Verpackungsaufmachung, oder nach dem Fairtrade- bzw. nach dem Bio-Siegel.

Von den Medien wird mal dieser, mal jener Trend als der einzig zukünftige und „wahre“ angepriesen. Sehr häufig weiß man nicht mehr, wonach man sich richten soll. In dieser Situation trägt die Ernährungswissenschaft eine große Verantwortung, denn sie ist der Ratgeber in Fragen der Ernährungspraxis. Der Mensch soll lernen, für seine Ernährung und die Lebensmittel Verantwortung zu entwickeln. Dass das nicht leicht ist, zeigen eine zunehmende Vielzahl an ernährungsbedingten Krankheiten und die gleichzeitige Suche nach neuen Ernährungsformen.

Wir wollen diese Suche mit unserem Produktangebot und unseren Rezepten erleichtern. Dabei greifen wir gerne auch einmal auf Altbewährtes zurück, wie etwa auf die Karotte. Sie gibt es in vielen Farben. Die unterschiedlich gefärbten Varianten stammen von verschiedenen Ursprungstypen ab: Die weißen stammen aus dem Mittelmeergebiet, die gelben und die rotvioletten aus Afghanistan. Orangefarbene Karotten dürften in den Niederlanden entstanden sein. Die ältesten Belege über eine Nutzung von wilden und kultivierten Möhren stammen aus der Antike Griechenlands und Roms, die älteste Abbildung stammt aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

Die Karotte enthält den höchsten Anteil an Provitamin A unter allen Gemüsearten. Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin B1, 2 und 6, Vitamin C und E, Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium und Zink. Karotten sind nicht nur förderlich für die Blut- und Zahnbildung, sondern auch für die natürliche Widerstandskraft gegen Krankheiten. Kombiniert mit Ingwer und Orange, lässt sich aus ihr ein Süppchen kochen, das geeignet ist, bei nasskaltem Wetter einer Erkältung vorzubeugen – also genau das Richtige für diese Jahreszeit!

 

„Mössinger-Karottensüppchen“


Zutaten für 6 Portionen:

 

5 mittelgroße Karotten, gewaschen, geschält und gewürfelt

1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, beides geschält und fein gewürfelt

1 Pastinake, gewaschen, geschält und gewürfelt

1 Fenchelknolle, gewaschen, Strunk entfernt und gewürfelt

1 ½ El Zucker

600 ml Gemüsebrühe

1 kleines Stück Ingwerwurzel, gewaschen, geschält und fein gerieben

200 ml Sojasahne

2 El Sonnenblumenöl

Salz und Pfeffer

abgeriebene Orangenschale von einer Orange

1 kleiner Bund Petersilie, gewaschen und fein gehackt

 

Zubereitung:

 

Öl in einem Topf erhitzen. Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Pastinake und Fenchel darin andünsten und mit dem Zucker leicht glasieren. Ingwer dazu geben. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und etwas einkochen lassen. Das Gemüse muss weich gekocht sein. Mit einem Mixstab pürieren. Sojasahne unterrühren, die Suppe soll cremig sein. Mit Salz und Pfeffer und der abgeriebenen Orangenschale abschmecken, mit der Petersilie bestreuen.

 

Dazu passen Wheaty Weenies und Croutons.