fb.png Facebook   Search_1.png Suche   Impressum

Schon im 19.Jahrhundert wurde der Sozialreformer und Maler Wilhelm Diefenbach mit dem Kohlrabi in Verbindung gebracht: Er wurde „Kohlrabi-Apostel“genannt, weil er sich für ein Leben im Einklang mit der Natur, für Freikörperkultur, für eine fleischlose Ernährung, für die freie Liebe und besonders für eine Ernährung mit Gemüse einsetzte. Dabei nahm der Kohlrabi eine wichtige Rolle ein.

Kohlrabi gehört zu der Familie der Kreuzblütler und stammt aus der großen Familie der Kohlgewächse. Es gibt weiße, grünliche und violette Sorten. Die Erntezeit ist von April bis Oktober. Der Kohlrabi verdankt seine Beliebheit dem feinen Kohlgeschmack. Er ist sehr vielseitig verwendbar: Ob als rohe Scheibe, gedünstet in Öl oder gefüllt mit frischen Kräutern, immer überzeugt der Kohlrabi mit seinem Geschmack.

Nicht zu vergessen sind die jungen Kohlrabi-Triebe, sie geben, klein geschnitten, jedem Salat einen besonderen „Pfiff“. Gerade die Triebe sind besonders wertvoll, enthalten sie doch einen sehr hohen Anteil von Kalzium und Eisen. Aber auch die Kohlrabiknolle ist nicht zu unterschätzen. Im rohen Zustand deckt man bereits den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C. Kohlrabi zählt zu unserem heimischen Gemüse. Interessanterweise wird er im Englischen und japanischen Sprachraum auch Kohlrabi genannt.

Leider nimmt der Kohlrabi in unserer Ernährung noch immer nicht den Platz ein, den er verdient. 

Deshalb möchte wir Ihnen heute ein äußerst schmackhaftes Gericht mit Kohlrabi präsentieren:


Spacebars mit Kohlrabischaum:


Zutaten für 4 Personen:Kohlrabi.JPG


8 Spacebars RedHotChiliPeppers oder Pyrossi
700 g Kohlrabi mit grünem Trieb
1 kleine Karotte mit Grün
2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
Gemüsebrühe
1 El Essig
2 El Rapsöl
150 ml aufschlagbare Sojasahne

 

Zubereitung:


Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Kohlrabitriebe grob hacken. Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Karottengrün waschen und fein hacken und zur Seite stellen. Gemüse, Schalotten und Knoblauch in 400 ml Gemüsebrühe 20-25 Minuten dünsten, Flüssigkeit bis auf einen kleinen Rest einkochen lassen. Essig und Rapsöl dazu geben. Mit einem Mixerstab sehr fein pürieren. Es sollte die Festigkeit von einem kompakten Püree haben. Eventuell mit Salz nachwürzen. Etwas abkühlen lassen. Sojasahne steif schlagen und unter die lauwarme Masse heben. Mit Karottengrün bestreuen. In kleine Schüsseln verteilen und die Spacebars zum Dippen dazu reichen.