fb.png Facebook   Search_1.png Suche   Impressum

Schon 1539 schrieb der Botaniker, Arzt und Prediger Hieronymus Bock über das „Kressekraut", es mache „die faulen Zechbrüder munder und wacker" und sei in der Lage, die „vollen und unlüstigen menschen zu der speiß zu reitzen". Kresse wirkt also anregend und stärkend. Kresse ist jedoch nicht gleich Kresse. Das Wort ist ein Sammelbegriff verschiedener Blattpflanzen aus der Familie der Kreuzblütler.

Gartenkresse kann man ab Mitte März im Freiland aussäen; nach 20, 25 Tagen kann man ernten. Auch auf einem Fensterbrett hat man die Möglichkeit, Gartenkresse-Samen wachsen zu lassen. Man streut sie auf ein feuchtes Vlies, das man in ein flaches Gefäß legt und die dann gleichmäßig feucht gehalten werden muss. Nach ungefähr einer Woche kann man die Kresse dann mit einer Küchenschere abschneiden. Brunnenkresse ist eine Wasserpflanze und bevorzugt Fließgewässer. Barbarakresse, auch Winterkresse genannt, wächst am Uferrand und auf feuchten Wiesen. Bei beiden Sorten handelt es sich um wild wachsende Kresse. Man kann sie jedoch mit etwas Geschick auch im Topf ansetzen, jedoch muss man dabei auf sehr viel Feuchtigkeit achten und für genügend Wasserzu- und -ablauf sorgen. Die Erntezeit reicht von Oktober bis Mai. Eine spätere Ernte ist nicht zu empfehlen, da beide Sorten dann beginnen zu blühen und reichlich Bitterstoffe zu entwickeln.

Alle Kressearten sollte man möglichst frisch verwenden. Im Kühlschrank kann man sie, in einem feuchten Tuch eingeschlagen, aber bis zu zwei Tage aufbewahren. Der Gesundheitswert von Kresse ist sehr hoch. Besonders die Gartenkresse ist reich an Vitaminen und Eisen. Kresse wirkt harntreibend, blutreinigend und verdauungsfördernd. Jeder Salat bekommt durch die Kresse eine köstliche Note. Die Barbarakresse und die Brunnenkresse eignen sich, nachdem sie kurz blanchiert wurden, auch als Beilage zu Reis oder asiatischen Gerichten. Alle Kressesorten haben einen zum Teil scharfen Rettich-Geschmack und ähneln auch dem Koriander. Ein Vollkornbrötchen, etwa mit VEGANSLICES belegt und mit frischer Kresse bestreut, ist eine Delikatesse. Aus der Wheaty-Kochmanufaktur gibt es heute Bulgursalat mit Kresse:682533_original_R_K_by_w.r.wagner_pixelio.de.jpg

Zutaten für 4 Personen:

150 g Bulgur
400 ml Gemüsebrühe
VEGANSLICES vom Rauch
½ Bund Frühlingszwiebeln
6 Cocktailtomaten
2 Knoblauchzehen
1 Bund Blattpetersilie
1 Kästchen Gartenkresse
5 EL Walnussöl
Zitronenschale und -saft
2 EL Kokosmilch
5-6 Blättchen Minze
Salz und Pfeffer
eine Prise Kreuzkümmel

Zubereitung:

Den Bulgur in der Gemüsebrühe nach Packungsanweisung garen. Abkühlen lassen. Die VEGANSLICES halbieren, in Streifen schneiden und fein würfeln. Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden, Cocktailtomaten halbieren. Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Petersilie waschen, abtrocknen und grob hacken. Kresse mit einer Küchenschere zur Stielmitte abschneiden. Walnussöl, Zitrone und Kokosmilch verrühren und mit dem Bulgur, den VEGANSLICES, den Frühlingszwiebeln, Cocktailtomaten, Minzeblättchen sowie mit dem Knoblauch und der Blattpetersilie vorsichtig vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Auf einer Platte servieren, mit der Kresse umkränzen.