fb.png Facebook   Search_1.png Suche   Impressum

 

Ursprünglich stammt der Löwenzahn aus Asien und Südeuropa und verbreitete sich von dort aus auf der nördlichen Halbkugel. Sein Name kommt von der gelben Blüte und den gezähnten Blättern. Man findet ihn in der Blütezeit von April bis Juni und dann nochmals im Spätsommer. Löwenzahn ist sehr genügsam, er wächst auf Wiesen und an Böschungen. Die Blüten sind tagsüber geöffnet und in der Nacht geschlossen. Der mit den Früchten besetzte Kopf des Blütenstandes ist die bekannte „Pusteblume“.

 

Schon in der Antike wurde der Löwenzahn als Heilpflanze genutzt. Sein botanischer Name „Taraxacum officinale“ leitet sich aus dem Griechischen ab: „Taraxis“ bedeutet Augen-Entzündung und „akeomai“ steht für „ich heile“; der Löwenzahn wurde also als „Augenheiler“ betrachtet. In der heutigen Medizin findet der Löwenzahn überwiegend als Tinktur oder in Salben verschiedene Anwendungen, etwa bei Leberleiden, Rheuma oder bei Magenbeschwerden. Löwenzahn-Tee wird oft bei Frühjahrskuren eingesetzt. Dafür eignen sich alle Teile, also Blätter, Wurzeln und Blüten. Der Tee ist harntreibend und regt die Nieren an, liefert aber gleichzeitig Kalium, das bei vielen anderen harntreibenden Substanzen mit ausgeschieden wird. Häufig findet man den Löwenzahn auch als ein Bestandteil in Gemüsesäften.

 

In unseren Breitengraden ist der Löwenzahn – zu Unrecht – als „Unkraut“ bekannt, oder er wird mit Zeiten des Mangels assoziiert: Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in den Nachkriegsjahren ein Ersatzkaffee hergestellt. Er erlebt jedoch momentan eine Renaissance in der Küche, und das nicht nur unter Feinschmeckern. Denn nicht nur den Bienen dient der Löwenzahn aufgrund seiner frühen Blütezeit als eine willkommene „Weidelandschaft“. Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigartigen Sirups oder Gelees. Dazu werden die gelben Blütenblätter mit Wasser und Zitronensaft etwa 30 Minuten gekocht. Dem Sud wird dann Zucker hinzugefügt, bevor er eingekocht wird. Die Blätter des Löwenzahns werden gerne als Beimischung zu anderen Salaten verwendet. Man sollte sie jedoch vor der Blütezeit verwenden, da sie dann zarter sind. Außerdem sollte man darauf achten, dass man Löwenzahn nicht in allzu großen Mengen zu sich nimmt, da es unter Umständen zu Unverträglichkeiten kommen kann. Deshalb sollte man den Löwenzahn vor allem als Beimischung verwenden.

 

Der Löwenzahn ist leicht mit anderen Pflanzen, die sehr ähnlich aussehen und manchmal nur durch die Form der Samen unterschieden werden können, zu verwechseln. Wer sicher gehen will, kauft den Löwenzahn am Gemüsemarktstand. Er lässt sich beispielsweise in einem frischen, frühlingshaften Salat verwenden:



Salat_grn.PNG


Knackiger grüner Salat

 

Zutaten:


1 Packung Wheaty VEGANWURST Bauern-Knacker
100 Gramm Brokkoli

1 Bund Löwenzahn

100 Gramm gemischte Salatblätter (z.B. Postelein, junger Spinat, Rucola, Feldsalat)
120 Gramm Gurke
1 Stange Staudensellerie

Für das Dressing:


30 ml Olivenöl
25 ml Balsamico-Essig
10 ml Sesamöl
5 ml Sojasauce
2 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung:


In einer kleinen Schüssel alle Zutaten für das Dressing mischen.


Die Gurke mit Schale in 5 Millimeter dicke Scheiben, den Sellerie in dünne Streifen schneiden. Den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen.


Die Bauern-Knacker in Scheiben schneiden, diese mit wenig Öl in einer Pfanne anbraten.


Das Gemüse und die Bauern-Knacker-Scheiben in einer Schüssel mit dem gewaschenen Salat und den Löwenzahnblättern mischen, das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben.