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Wer denkt schon bei dem Sprichwort „Die Kastanien aus dem Feuer holen“ an die Früchte der Edelkastanie (Castanea sativa)? Die Heimat der Esskastanie liegt im östlichen Mittelmeerraum, von dort aus begann ihr Siegeszug in den westlichen Mittelmeerraum. Hier diente sie bis ins 19. Jahrhundert als Hauptnahrungsmittel. Der Begriff Maronen (oder auch: Maroni) stammt aus dem französischen Wort „marron“ für braun. Besonders dichte Edelkastanienbestände findet man heute in Südtirol, im Tessin und in den Weinbaugebieten in Süddeutschland.

Die Früchte haben einen hohen Stärke-Gehalt und enthalten wenig Fett. Ein hoher Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen sowie an B- und E-Vitaminen zeichnet sie besonders aus. Maronen wirken nervenberuhigend und bringen einen übersäuerten Organismus wieder in die Balance. In der Medizin werden getrocknete Blüten als ein wirksames Mittel bei Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt; die Blüten werden auch zum Färben von Stoffen verwendet. In der Möbelherstellung wird das Holz der Edelkastanie besonders geschätzt.

Kulinarisch schätzt man die Vielseitigkeit von Maronen, und so finden sie in Form von Likör, Mus, Pasta und Polenta oder einer Maronen-Creme großen Anklang. Die Erntezeit geht von August bis in den Oktober hinein. Der Reifegrad ist dann erreicht, wenn die stachelige Hülle an mehreren Stellen aufplatzt. Man kann die Maronen nach dem Entfernen der Schale auch frisch verzehren, dabei sollte man allerdings auf einen raschen Verbrauch achten. Frische Esskastanien bekommt man meist bis Dezember, aber außerhalb der Saison kann man aber auch auf Früchte aus der Dose, aus dem Glas oder aus dem Vakuumpack zurückgreifen, die bereits gegart sind. Die bei uns erhältlichen Maronen sind veredelt. Wir kennen sie überwiegend geröstet in der Schale. Dabei wird die Schale vorher an der runden Seite eingeschnitten, geröstet und dann geschält. Danach können Maronen heiß gegessen oder abgekühlt weiterverarbeitet werden – zum Beispiel zu einer Suppe.

 

     Suppe mit Maronen

 

Maronisuppe.jpgZutaten:

500 g Maronen
2 Schalotten
1 kleine Stange Sellerie
30 g Margarine
600 ml Gemüsebrühe
Salz, weißer Pfeffer
120 ml Sojasahne

200 g Wheaty VEGANKEBAB Natur
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 Karotte

Zubereitung:

Maroni einschneiden und im Backofen auf einem Backblech bei hoher Hitze rösten, dann schälen. Schalotten und Sellerie schälen und sehr fein hacken. In heißer Margarine anschwitzen, mit Gemüsebrühe aufgießen, geschälte Maroni dazu geben und weichkochen (für die Einlage 12 Maroni beiseite stellen). Danach mit dem Mixstab die Suppe fein pürieren. Die Sojasahne unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die beiseite gestellten Maroni vierteln und in die Suppe geben.

Für die Beilage Karotte waschen, längs in dünne Streifen schälen und danach quer in sehr feine Fäden schneiden. VEGANKEBAB Natur fein hacken und zusammen mit den Karottenfäden und mit der abgeriebenen Zitronenschale in Margarine kurz anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Beilage kann in die Suppe gegeben oder dazu gegessen werden.