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Was ist eigentlich Minarettkohl? Minarettkohl oder auch Türmchen- oder Pyramidenblumenkohl wird der Romanesco genannt, weil seine Röschen wie das symmetrische Dach eines Minaretts aussehen. Er ist eine Variante des Blumenkohls, die in der Nähe von Rom gezüchtet wurde; seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Deutschland angebaut.

 

Die Vorfahren des Blumenkohls stammen aus dem Nahen Osten – damals bekannt als „syrischer Kohl“. Der Weg zum heutigen Blumenkohl führte über viele Züchtungen, bis schlussendlich aus dem grün-violetten Kohlkopf ein strahlend weißer wurde. Diese Farbe wird durch die schützende Hülle der äußeren grünen Blätter erreicht, welche die Sonneneinstrahlung nur bedingt durchdringen lassen. Der Name kommt aus dem italienischen: „cauli-fiori“ meint so viel wie eine Mischung aus „Kohl und Blume“. In Frankreich nennt man ihn „chou-fleur“, in Österreich „Karfiol“. Vom Blumenkohl wird, im Gegensatz zum Broccoli, nur die übermäßig große „Blüte“ verwendet. Sehr lange galt diese als eine begehrte Delikatesse. Der gewerbsmäßige Anbau von Blumenkohl begann ab 1850 in Frankreich. Noch heute wird er dort in verschiedenen Farben angebaut.

 

Man kann den Blumenkohl als Rohkost oder gekocht verzehren. Es handelt sich um ein sehr mildes Kohlgemüse, das auch von empfindlichen Mägen gut vertragen wird. Paniert oder mit Semmelbröseln garniert, wird er zu einer wahren Delikatesse. Aber auch als Salat oder in Form einer Suppe serviert kann er den Gaumen erfreuen. Blumenkohl hat wenig Kalorien, aber viele Ballaststoffe und reichlich Vitamin C – Romanesco mehr als weißer Blumenkohl.

 

Ein ganz besonderes Geschmackserlebnis beschert der Blumenkohl in Verbindung mit Zitrone. Für folgendes Rezept kann Blumenkohl jeglicher Färbung verwendet werden. Durch die Zugabe von etwas Zitronensaft bleibt der weiße Blumenkohl weiß, Romanesco behält seine frische grüne Farbe durch kurzes Abschrecken in Eiswasser.

 

Wheaty Rosmarin-Roulade auf Blumenkohl-Zitronen-Püree

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

4 Wheaty Rosmarin-Rouladen

800 g Blumenkohl

1 Bio-Zitrone

1 1/2 TL Zucker

2 EL Weißwein, 2 EL Wasser

3-4 EL Olivenöl

5 EL Sojasahne

¼ Sojasauce

1 kleiner Bund Blattpetersilie (gewaschen und grob gehackt)

 

Zubereitung:

 

Zitrone waschen, die Außenhaut mit einem Zestenreißer abziehen. Zitrone auspressen und zusammen mit den Zesten und dem Zucker leicht karamellisieren. Mit der Wein-Wasser-Mischung ablöschen und bis auf 2 TL sirupartig einkochen. Blumenkohl waschen, die Stiele entfernen und in kleine Röschen teilen. In Wasser weichdünsten. Blumenkohl entnehmen und warm halten, Kochwasser durch ein Sieb gießen. Rosmarinrouladen ca. 10 Minuten darin erwärmen. Olivenöl, Sojasahne sowie etwas Salz zu den Blumenkohlröschen geben. Mit einem Mixstab fein pürieren. Zitronensirup unterziehen. Nochmals nachwürzen und warm stellen. Sojasauce erhitzen, mit einer Mehlwassermischung leicht abbinden. Blumenkohl-Zitronenpüree auf einer warmen Platte wellenförmig anrichten. Die Rosmarinrouladen darauf legen und die Sojasauce gleichmässig verteilen. Mit der Petersilie bestreuen.