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Welche Farbe hat eine Orange? Diese Frage ist gar nicht so tautologisch, wie sie zunächst scheint. Denn die grünen Früchte werden nur bei Kälte orange bis rot; die Farbe Orange ist also kein Reifemerkmal, in den Herkunftsländern sind Orangen oft grün oder gelb. Da aber die westeuropäischen und nordamerikanischen Verbraucher grüne Farbe für ein Unreifemerkmal halten, werden gerade die Früchte aus frühen Ernten entgrünt, indem man sie mit Ethylen behandelt; eine Praxis, die eigentlich unnötig ist. Manche kritisieren auch, dass dadurch die Qualität und der Geschmack der Früchte negativ beeinflusst werde.

Die Orange entstand einst in Asien aus einer Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse. In China kannte man sie bereits vor über 4000 Jahren. Der Überlieferung nach haben Kreuzritter und Kaufleute aus Genua die ersten Zitrusfrüchte nach Europa gebracht. Während die Bitterorange spätestens im 11. Jahrhundert in Italien bekannt war, wurde die süße Variante erst im 15. jahrhundert in Europa eingeführt. Ab dem 16. Jahrhundert kamen an den dortigen Fürstenhöfen Sammlungen von Orangen- und anderen Zitrusbäumen in Mode, sogenannte Orangerien, die insbesondere im Zusammenhang von repräsentativen Schloss- und Gartenanlagen des Barocks bekannt geworden sind.

Durch etliche Züchtungsversuche entstanden die uns heute bekannten Orangensorten, beispielsweise die Blutorangen, die aus dem Mittelmeerraum stammen. Sie werden als Voll-oder Halbblut bezeichnet, je nach Schalen-oder Fruchtfleischfarbe. Für die Färbung ist der gleiche Stoff verantwortlich, welcher auch im Rotkraut vorkommt. Die Blondorangen findet man unter den Namen Valencia; diese Sorte hat wenig Kerne und ist deshalb gut für die Herstellung von Saft geeignet. Bekannt sind auch die Jaffa-Orangen, die keine Kerne haben und sich leicht schälen lassen. Aus Afrika kommen die Qutspan-Orangen, aus Kalifornien die Sunkist-Orangen. Alle Orangensorten enthalten viel Fruchtsäuren und bis zu 14 Vitamine, ebenso Fermente und Trauben-und Fruchtzucker. Orangen sollte man im Haushalt höchstens 3 Wochen lagern. Danach nimmt der Vitamingehalt deutlich ab.

Nach der Ernte lagern die Orangen ein paar Tage, dabei schrumpft die Schale etwas, die Früchte werden dadurch widerstandsfähiger und lassen sich besser transportieren. Danach werden sie unter Verwendung einer Substanz, die gegen Schimmel und Bakterienbefall schützt, gewaschen. Anschließend wird noch  künstlich gewachst, um die verlorengegangene natürliche Wachsschicht zu ersetzen. Man sollte deshalb nur unbehandelte Bio-Orangen verwenden, bei denen die Schale
unbedenklich zur Aromatisierung der Speisen verwendet werden kann, wie in folgendem Rezept:


VEGANKEBAB Natur an Blumenkohl-Orangengemüse

Orange-Fruit-Pieces.jpg
Zutaten:

2oo g VEGANKEBAB natur
1 Kopf Blumenkohl
1 Bund Frühlingszwiebeln
40 g Margarine
Gemüsebrühe
100 ml Orangensaft
2 Orangen, geschält und filiert
¼ TL Currypulver
100 ml Sojasahne
Salz und Pfeffer
etwas geriebene Orangenschale

Zubereitung:

Den Blumenkohl in sehr kleine Röschen teilen; den Strunk entfernen. Die Röschen in kochender Gemüsebrühe kurz blanchieren, danach abschrecken.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Margarine erhitzen, die Blumenkohlröschen, die Frühlingszwiebel-Ringe und den VEGANKEBAB natur kurz anbraten und mit Currypulver bestäuben. Mit Orangensaft ablöschen, etwas einreduzieren. Sojasahne unterheben. Orangenfilets dazu geben. Nicht mehr erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und der geriebenen Orangenschale würzen.