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Balsternak, Pasterne, Moorwurzel, Hammelmöhre, Welscher Persil, Germanenwurzel, Spindelwurz – oder einfach Pastinake. Als die römischen Truppen um das Jahr 100 herum ihre Feldzüge nach Mittel-und Nordeuropa begannen, brachten sie in ihrem Reiseproviant die ersten Vertreter des Wurzelgemüses mit. Funde von jahrhundertealten Pastinaken-Samen in der Römersiedlung von Xanten lassen diese Vermutung zu. Bis weit in das 18. Jahrhundert hinein gehörte die Pastinake zu den Grundnahrungsmitteln; erst durch die Kartoffel und die Karotte verlor sie immer mehr an Bedeutung. Durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt wurde die Pastinake deshalb im Jahr 2011 zur Gemüsepflanze des Jahres gewählt.

 

Die Pastinake ist eine pflegeleichte und frostharte Pflanze, die von der Aussaat bis zur Ernte im Herbst kaum Pflege bedarf. Für den Anbau sind besonders Niedermoorböden und lehmige, mit Humus versorgte Lehmböden geeignet. Geerntet wird die Pastinake von Oktober bis in den März hinein bei offenem Boden. Bei der Ernte sollte man auf den ersten Frost achten, da sie danach am besten schmecken. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Wurzel nicht länger als 20 Zentimeter ist. Das Gewicht sollte 200 Gramm nicht überschreiten, da sonst die Wurzel oft holzig ist.

 

Pastinaken enthalten neben Vitamin E noch verschiedene Vitamine der B-Gruppe. Die Rüben sind leicht verdaulich und sehr bekömmlich; so sind sie auch für Kleinkinder und Babys eine willkommene Abwechslung. Die Pastinake schmeckt leicht süßlich und aromatisch, man wird an den Geschmack von Sellerie und Karotten erinnert. Die Zubereitung ist einfach: Man schält die Pastinake von der Spitze zur Wurzel hin, danach würfelt man sie in gleichmäßige Stücke. In leicht gesalzenem Wasser kocht man sie ungefähr 20 Minuten.

 

 

Pastinake-2.jpgDie Pastinake lässt sich in einer Vielzahl von Rezepten verarbeiten: Man kann sie backen oder kochen und zu Cremesuppen und Pürees verarbeiten; gerieben kann sie wie Sellerie auch als Salat zubereitet werden. Wir machen eine herbstliche Pastinaken-Pfanne:


Zutaten für 4 Portionen:

 

1 Packung Wheaty VEGANWURST Frankenberger
2 Zwiebeln, geschält und grob gewürfelt

2 Karotten, geschält und gewürfelt

2 Knoblauchzehen, geschält, grob gehackt

5 Kartoffeln

5 Pastinaken, geschält und gewürfelt

1 Zucchini, mit der Schale gewürfelt

2 Paprikaschoten (gelb) gewürfelt

Koriander, Paprikapulver, Muskat
Salz, Pfeffer

3 EL Kokosmilch

 

Zubereitung:

 

Kartoffeln in der Schale vorgaren, schälen, würfeln. Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Pastinaken und Kartoffeln in wenig Öl anbraten, salzen und pfeffern, Zucchini und Paprika dazugeben. Mit Paprikapulver, Muskat und Koriander würzen. 8-10 Minuten dünsten; eventuell etwas Wasser nachgießen. Zum Schluss mit der Kokosmilch beträufeln und bei Bedarf noch nachwürzen. Die Frankenberger kurz in Öl anbraten und gemeinsam mit der Pastinaken-Pfanne servieren.