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Wer seinen Mut verdoppeln und seine Kräfte steigern möchte, greift zu einem Wintergemüse mit unverwechselbarem Geschmack: Zur Petersilienwurzel. Das erkannten schon die alten Römer und gaben ihren Gladiatoren reichlich von diesem Kraftspender. In der mediterranen Küche gilt sie noch heute als eine Delikatesse und findet in vielen Gerichten Verwendung.

Die Wurzelpetersilie ist ein Verwandter der Blattpetersilie. Von letzterer werden die Blätter zur Würzung oder als Garnitur verwendet. Bei der Petersilienwurzel hingegen werden die Wurzeln und die Blätter zur geschmacklichen Verfeinerung benutzt. Die Wurzel wird bis zu 25 Zentimeter lang und ist bis zu sechs Zentimeter dick. Die Außenfärbung ist gelblich bis hellbraun, im Inneren ist sie weiß; ein rötlich-brauner Ringstreifen verläuft durch das Innere. Der Geschmack ist aromatisch-herb, das wird von Kennern besonders geschätzt.

Petersilienwurzeln werden oft mit Pastinaken verwechselt. Bei den Pastinaken aber ist das Kopfteil dicker, und sie sind wesentlich länger. Auch im Geschmack unterscheidet sich die Pastinake durch ein süßliches Aroma.

In Deutschland werden Petersilienwurzeln hauptsächlich zur industriellen Verarbeitung als Bestandteil für Trockensuppen angebaut. Eigentlich ist die Petersilienwurzel dafür aber viel zu schade, denn sie enthält einen hohen Anteil an Vitamin C – eine Portion deckt bis zu 80 Prozent des Tagesbedarfs. Ätherische Öle, Kalium, Kalzium und Eisen sowie ein hoher Ballaststoffanteil machen sie zu einem wertvollen Nahrungsmittel.

Ein Gemüse aus der Petersilienwurzel ist schnell zubereitet. Man entfernt die Erdreste und schält sie wie eine Karotte. Danach schneidet man sie in kleine Würfel oder Streifen dünstet sie in wenig Olivenöl und etwas Gemüsebrühe. Die Garzeit ist relativ kurz. Die Würzung kann dann individuell erfolgen. Ein Kartoffel-Püree mit Petersilienwurzel oder eine Wurzel-Rohkost mit Apfelstückchen, Sojajoghurt und etwas Zitronensaft oder Orangenfilets ergeben ein neues Geschmackserlebnis.

Wer die Petersilienwurzel selbst anbauen will, kann schon im März mit der Aussaat beginnen. Man benötigt einen lockeren Boden und einen sonnigen Standort. Anfang November kann man sie ernten. Möchte man die Wurzel länger lagern, sollte man sie nicht waschen. In Sand und kühl gelagert hält sie sich mehrere Monate frisch. Petersilienwurzeln vertragen keine hohen Lagertemperaturen, diese führen zur Fäulnis. Gereinigt, blanchiert und in Stücke geschnitten kann man sie gut einfrieren.

Natürlich haben wir auch ein Rezept mit der Petersilienwurzel für Sie:


Wurzel-BurgerPetersilienwurzel3.PNG


Zutaten:

1 Packung VEGANKEBAB Natur
100 g Petersilienwurzel
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2 Stängel Zitronenmelisse
2 Tomaten
4 Salatblätter
2 EL vegane Mayonnaise
4 Tafelbrötchen


Zubereitung:

Wheaty VEGANKEBAB Natur grob hacken. Petersilienwurzel schälen, längs halbieren und in sehr kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehe schälen und fein hacken.

Zuerst VEGANKEBAB Natur in heißem Öl kross anbraten, danach Petersilienwurzel, Zwiebel und Knoblauch dazu geben und 10 Minuten garen. Salzen und pfeffern.

Aufgeschnittene und mit veganer Mayonnaise bestrichene Tafelbrötchen mit 2-3 Blättern von der Zitronenmelisse belegen, danach mit 2 Tomatenscheiben und einem Salatblatt versehen.

Zum Schluss die VEGANKEBAB Natur-Mischung darauf verteilen. Brötchen zusammenklappen. Sofort servieren.