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Seit jeher sind Pilze wichtig für die Menschen gewesen. In früherer Zeit benutzte man sie in vielen Regionen nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch zu kultischen und schamanischen Handlungen. Außerdem gelten bestimmte Pilze als Heilmittel. In unseren Breitengraden sind der Spätsommer und der frühe Herbst die ideale Zeit, um Pilze zu sammeln – nun hat die Pilzsaison richtig begonnen! Ausreichende Regengüsse und hohe Temperaturen bekommen den Pilzmyzelien gut; anhaltende Hitze und Trockenheit jedoch beeinträchtigen das Wachstum der Pilze. In Kiefern-und Birkenwäldern sowie in Mischwäldern mit Moosbewuchs kann man neben einer Vielzahl von essbaren Pilzen besonders Steinpilze, Champignons oder Maronen-Röhrlinge finden.

 

Pilze dürfen für den Eigenverzehr gesammelt werden. Bringt man sie jedoch in den Handel, bedarf es einer Gewerbegenehmigung und einer Sammelerlaubnis vom Besitzer des Waldes. Es gibt eine Faustformel für den Eigenbedarf – diese lautet: Zwei Kilogramm pro Tag und Sammler. Möchte man sichergehen, dass man keine giftigen Pilze gesammelt hat, sollte man den Fund von einem Pilzsachverständigen begutachten lassen. Der kann auch Tipps geben für das richtige Sammeln sowie fürs Zubereiten und Konservieren (Trocknen). Natürlich kann man auch mit Hilfe spezieller Sachbücher anhand von Fotos den Unterschied von essbaren Pilzen und ihren giftigen „Doppelgängern“ erkennen.

 

Mit den selbst gesammelten Pilzen lässt sich schnell ein leckeres Pilzgericht zaubern – beispielsweise Beev Stroganoff:


Zutaten:
 

300 g Wheaty Seitansbraten beev

600 g gemischte PilzeStroganoff_freigestellt_gesp.JPG

2 kleine Essiggurken
2 weiße Zwiebeln
200 ml Sojasahne
250 ml Rotwein

1 EL Senf

 

Zubereitung:
 

Den Braten in schmale Streifen schneiden. Die Pilze gründlich putzen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken, Essiggurken klein würfeln. Danach alles zusammen in heißem Öl anbraten. Mit Rotwein ablöschen, etwas einreduzieren lassen, Sojasahne einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen, mit Senf und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.