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Der Rosenkohl, der seinen Siegeszug durch die Küchen des Abendlandes im 19. Jahrhundert als „Brüsseler Sprossen“ antrat, ist ein eleganter Spross der Gemüsefamilie Kohl, ein kleines Vitaminwunder, das den ganzen Winter über frisch geerntet werden kann. Die Röschen sehen wie Miniaturkohlköpfe aus und reifen den Strunk entlang von unten nach oben.

 

Da die Auswahl an heimischen Wintergemüsen begrenzt ist, verheißen die kleinen, rundlichen Sprossen in der an Frischgemüsen armen Jahreszeit eine gesunde und genussreiche Abwechslung. Rosenkohl hat von allen Gemüsesorten den höchsten Vitamin C-Gehalt und ist reich an Magnesium. Sein feines Aroma kann jedoch nur dann gewährleistet werden, wenn man die Röschen frisch vom Markt oder aus dem eigenen Garten verwendet. Wenn die äußeren Blätter gelblich welk erscheinen, sollte man ihn nicht mehr verwenden. Die Kochzeit sollte in leicht gesalzenem Wasser nicht länger als drei bis vier Minuten betragen; so entfaltet er am besten seinen nussigen Geschmack. Kümmel macht ihn bekömmlicher. Die leicht bittere Geschmacksnote ist typisch für den Rosenkohl. Wenn man ihn in Olivenöl, Knoblauch und Salbei schwenkt, verleiht man ihm einen südländischen Touch. Das folgende Rezept mit Nelken, Zimt, Pflaumen und Nüssen verleiht dem Rosenkohl eine besondere winterliche Note.

 

Rosenkohl-Spieße auf Kartoffel-Nuss-Püree:

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Zutaten für die Spieße:

 

4 EL Rapsöl

3 Nelken, 1 kleines Stück Zimtrinde

Salz, Pfeffer

6 Holzspieße

1 Packung VEGANWURST Bauern-Knacker

24 Rosenkohlröschen

24 Dörrpflaumen

 

fürs Püree:

500 g mehlig kochende Kartoffeln

80 g vegane Margarine

180 ml Hafermilch

Muskatnuss, Salz

40 g gehackte Walnüsse


Zubereitung:

Die Bauern-Knacker in 24 gleichgroße Scheiben schneiden. Beim Rosenkohl die äußeren Blätter entfernen, Strunk kreuzweise einschneiden, in leicht gesalzenem Wasser vier Minuten kochen, kalt abschrecken. Dörrpflaumen im Wechsel mit Rosenkohl und den Bauern-Knacker-Scheiben auf die Spieße stecken. Danach in heißem Rapsöl auf allen Seiten kräftig anbraten. Hitze reduzieren, Nelken und Zimtrinde dazu geben und unter fertig braten. Danach mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Fürs Püree die Kartoffeln schälen und kochen, dann durch eine Kartoffelpresse drücken. Erhitzte Hafermilch, vegane Margarine, Salz und Muskat dazu geben, alle verrühren. Die gehackten Walnüsse unterheben.

Foto unten: Tim Reckmann / pixelio.de