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Die Süßkartoffel ist ein Wurzelgemüse, gehört aber botanisch gesehen zu den Windengewächsen. Ursprünglich stammt sie aus Mittel-und Südamerika. Heute ist der größte Süßkartoffelproduzent allerdings China.

Kolumbus brachte die Süßkartoffel noch vor der Kartoffel nach Spanien. Daher wurde die Bezeichnung „Batate" in den Mittelmeerländern auf die ähnlich aussehende Kartoffelknolle übertragen. In Italien und Frankreich wird die Kartoffel noch heute „patata" oder „patate" genannt.

Im Gegensatz zu Kartoffeln wachsen Süßkartoffeln an oberirdischen Stängeln. Sie bilden spindelförmige, fleischige Wurzelstöcke aus, die sich dann zu kartoffelartigen Knollen verdicken. Die Schale ist dick und kann mit verwendet werden.

Die Inhaltsstoffe bestehen zum größten Teil aus Stärke, Kalium und Zucker. Die Süßkartoffel enthält parktisch kein Fett. Durch das Erhitzen erhöht sich der Zuckergehalt, der Geschmack erinnert dann etwas an Karotten. Bei den Vitaminen sind besonders Vitamin A und Beta-Carotin zu erwähnen.

Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Knolle fest ist und keine feuchten Stellen hat. Die Süßkartoffel bekommt man in verschiedenen Formen: Länglich, rund, walzen- oder spiralförmig. Die Knollen können zwischen einem und drei Kilogramm wiegen. Von außen können sie purpurrot bis gelblich aussehen. Das Fruchtfleisch hat eine rötliche Färbung und eine ins Mehlige gehende Konsistenz.

Der Geschmack ist, besonders bei den rotfleischigen Sorten, süßlich. Die Süßkartoffel kann im Gegensatz zur Kartoffel auch roh gegessen werden, sie ist, etwa in Verbindung mit Äpfeln, bestens als Rohkost geeignet. Man kann sie aber auch, wie die Speisekartoffel, backen, grillen, kochen und pürieren. Die Garzeit ist etwa halb so lang wie bei der Kartoffel. Am besten bleiben die Nährstoffe erhalten, wenn man die Süßkartoffeln ungeschält und gut gesäubert verwendet. Besonders gut harmoniert sie in der Zubereitung unter der Verwendung mit Kokosnuss, Limonen, Zimt und Muskat.

Natürlich beinhaltet unser weihnachtlicher Gruß aus dem Wheaty-Rezeptstudio diesmal Süßkartoffeln:

 

DIE Bratwurst an Soja-Zwiebelsauce auf grünem Süßkartoffelpüree


Zutaten:

2 x Wheaty DIE Bratwurst
100 ml Sojasaucesweet_potato.PNG
2 Zwiebeln
1-2 EL Sonnenblumenöl
700 g Süßkartoffeln
250 ml Sojamilch
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Kästchen Gartenkresse
½ Bund Blattpetersilie
1 Bund Rucola
Salz, Pfeffer aus der Pfeffermühle
Olivenöl


Zubereitung:

Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Danach in Sonnenblumenöl kross anbraten, mit der Sojasauce ablöschen. Süßkartoffeln waschen und ungeschält in Stücke schneiden (je nach Wunsch kann man sie auch schälen). In leicht gesalzenem Wasser 10-15 Minuten weich kochen.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen. Wurzeln abschneiden. Den grünen Teil in 2 cm lange Stücke schneiden, den weißen und hellgrünen Teil in Röllchen schneiden. Rucola verlesen und die Stiele abschneiden, waschen, abtrocknen. Kresse abschneiden.

Sojamilch zusammen mit dem Olivenöl und den grünen Zwiebelstücken erhitzen. Süßkartoffeln abschütten, mit einem Stampfer zerdrücken, die Sojamilch mit einem Rührgerät kurz unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rucola, Zwiebelröllchen und Kresse unterheben. Die Bratwurst kurz in Sonnenblumenöl anbraten. Püree auf einer Platte zusammen mit der Bratwurst anrichten, mit Petersilie und Rucola garnieren. Mit der Zwiebelsauce begießen. Sofort servieren.

 

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