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Eine widerstandsfähige Wurzelknolle kehrt nach 150 Jahren wieder als eine Besonderheit in die heimische Küche zurück: Topinambur, ein enger Verwandter der Sonnenblume. Im Jahr 1650 kamen die Knollen als ein Mitbringsel durch französische Seeleute von Mittelamerika nach Europa. In Frankreich erlebten sie eine schnelle Ausbreitung; im 19. Jahrhundert wurde Topinambur jedoch durch die Kartoffel verdrängt.


Im Volksmund bekam die Knolle viele Namen: Jerusalemartischocke, Indianerknolle, Ewigkeitskartoffel, Erdsonnenblume und Rosskartoffel. Letzteren Namen bekam sie, weil sie häufig an Pferde und andere Haustiere verfüttert wurde. In Frankreich und in manchen Gegenden von Südbayern stellt man heute noch einen Branntwein aus Topinambur her. Auch im badischen Teil von Baden-Württemberg schätzt man den Topinamburschnaps als eine besondere Delikatesse.

 

In länglich runder Form liegen die Knollen vor, die Farbe reicht von weißlich-gelb bis violett und braun; sie erinnern an Kartoffeln. Tobinambur ist aber als eine eigenständige Gemüsespezialität zu behandeln. Gekocht und püriert entfaltet sie ihren feinen, süßlichen, artischockenartigen Geschmack. Genauso köstlich schmeckt sie in Form von Rohkost. In feine Blättchen geschnitten und mit einem Balsamico-Öl-Dressing beträufelt, findet sie sich als ein Carpaccio wieder. Als frittierte Chips gibt sie vielen Gemüsesuppen den letzten „Kick“. Setzt man dem Kochwasser Fenchelsamen oder Kardamom zu, ist sie für empfindliche Mägen besser verträglich.

 

Topinambur sollte immer frisch geerntet verwendet werden. Auf Grund ihrer dünnen Schale lassen die Knollen sich nur kurz lagern. Sie können mit Schale verwendet werden, ein kurzes abschrubben mit der Gemüsebürste genügt. Ihr Geschmack kommt gut zur Geltung, wenn man sie dämpft und nicht kocht. Die Sorten Bianca und Fuseau sind besonders glattschalig und lassen sich leichter verarbeiten. Ein ausgesuchtes „Schmankerl“ aus der Wheaty-Koch-Manufaktur soll die Geschmacksnerven besonders erfreuen:

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Topinambur-Süppchen mit VEGANSLICES Classic

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

50 g Wheaty VEGANSLICES Classic, in feine Streifen geschnitten

400 g Topinamburknollen, gewaschen, gebürstet, gewürfelt

2-3 große Topinamburknollen zum Frittieren, Erdnussöl

1 weiße Zwiebel, geschält und fein gehackt

etwas abgeriebene Zitronenschale

Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel

½ Bund Petersilie, gehackt

600 ml Gemüsebrühe

200 ml Kokosmilch

50 ml Weißwein

2 EL Margarine

 

Zubereitung:

 

Topinambur und Zwiebel in heißer Margarine hellbraun anschwitzen. Mit Wein und Gemüsebrühe ablöschen und etwa 15-20 Minuten leicht dünsten. Kokosmilch dazugeben (nicht mehr erhitzen), mit dem Mixstab pürieren, mit Salz, Pfeffer, abgeriebener Zitronenschale und Kümmel würzen. Wheaty VEGANSLICES Classic in sehr feine Streifen schneiden und in Suppentassen oder Teller geben. Die Topinambursuppe darauf verteilen und mit Petersilie garnieren.

Hier noch eine Empfehlung: Topinamburknollen waschen und bürsten, in sehr dünne Scheiben schneiden und in heißem Erdnussöl knusprig ausbacken, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und kalt oder warm zu der Suppe servieren.