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Was macht Walnüsse so gesund? 50 Gramm davon decken den Tagesbedarf von Omega-3-Fettsäuren, die unsere Körperzellen vor freien Radikalen schützen. Walnüsse leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung. Darüber hinaus enthalten sie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. So sind sie reich an Tocopherolen, einer Gruppe von vier verschiedenen Vitamin-E-Formen, außerdem an Zink und Kalium. Desweiteren enthalten sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium sowie die Vitamine A, B1, B2, B3, C und Pantothensäure.

 

Der Walnussbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Von Persien nach China und Griechenland und weiter ins Römische Reich kam er über die damaligen Handelswege zu uns. Der römische Gott Jupiter soll ein großer Liebhaber von Walnüssen gewesen sein. Im alten Rom wurden sie als Delikatesse geschätzt. In Griechenland gelten sie noch heute als Fruchtbarkeitssymbol und Glücksbringer – am Abend vor der Hochzeit werden sie im Schlafzimmer auf den steinigen Boden geworfen. In Deutschland entstand aus der gallischen Bezeichnung „Walchbaum“ am Ende des 17. Jahrhunderts der Name Walnussbaum. Das mittel-und nordeuropäische Klima eignete sich jedoch auf Grund seiner längeren Frostperioden kaum, um große Ernteerträge zu bekommen. Eine Ausnahme bildete dabei Südfrankreich. Bis heute ist Frankreich in Europa einer der wichtigsten Walnuss-Produzenten. Als weltweit bedeutendster Walnuss-Produzent gilt Kalifornien. Während die europäische Walnuss mild nussig schmeckt, hat die amerikanische Walnuss hingegen einen ausgeprägten kräftigen Nussgeschmack.

 

Ein wahrer Schatz der Natur findet man im Walnuss-Öl. In der Naturkosmetik bildet es eine wichtige Grundlage. In den Küchen findet es auf Grund seines feinen nussigen Aromas immer häufiger Verwendung. So gehört in Frankreich das Walnuss-Öl in jede gute Küche. Ganz besonders geschmackvoll wird es durch die vorherige leichte Röstung der Nüsse. Da das Öl einen niedrigen Rauchpunkt von 130 Grad hat, sollte man eine kurze Bratzeit beachten. Besonders geeignet ist das Öl für Salatdressings. Man kann es natürlich auch unter Saucen und Suppen geben. Geröstete Weißbrotscheiben mit etwas Walnuss-Öl beträufelt und mit Scheiben von Oliven belegt, sind ein ganz besonderer Genuss. Auf dem Brot schmeckt auf folgender Aufstrich hervorragend:

 

Walnuss-Paprika-Brotaufstrich

 

Zutaten:

 

1 Packung Wheaty VEGANSLICES Paprika-LyonerWalnsse_klein2.JPG

frisches Bauernbrot oder Vollkornbrot

200 g gemahlene Walnüsse

150 g Sojajoghurt

1 Knoblauchzehe

1 kleine grüne Paprika

1 kleiner Bund Blattpetersilie

1-2 EL gewürfelte Tomaten

2 EL feine Haferflocken

½ EL Walnuss-Öl

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Paprika vierteln, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden. Blattpetersilie hacken, Tomaten würfeln.

 

Walnüsse, Sojajoghurt, Knoblauch, Paprikawürfel, gehackte Petersilie, gewürfelte Tomaten (ohne Flüssigkeit), Walnuss-Öl und Haferflocken in einer kleinen Schüssel zu einer streichfähigen Masse verrühren. Wenn nötig, mit zusätzlichen feinen Haferflocken abbinden. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

 

Brotscheiben mit der Walnuss-Creme nicht zu dick bestreichen und mit VEGANSLICES Paprika-Lyoner belegen. Nach Belieben garnieren, zum Beispiel mit Spintablättern.

 

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