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Noch heute steht der Jahreswechsel und vor allem die Silvesternacht mit gewissen Symbolen in Verbindung – auch wenn kaum jemand sich noch ihrer Hintergründe bewusst ist: Von glückbringenden Hufeisen glaubte man früher, dass Wotans Gefolge sie bei seiner „wilden Jagd“ über den nächstlichen Winterhimmel verloren hatte, das „Glücksschwein“ erinnert an den wilden Eber, der den germanischen Göttern heilig war. Auch der vierblättrige Klee ist segenspendend, weil er das „Heil“ vervierfacht. Auch alte abergläubische Rituale wie etwa das Bleigießen haben sich bis in die heutige Zeit erhalten.

 

Ein alter Orakelbrauch, der zum Jahreswechsel früher ausgeübt wurde, ist auch der Zwiebelkalender: Zu Neujahr schnitt man eine Zwiebel in 12 Schalen, von denen jede mit einem Monatsnamen bezeichnet und mit Salz bestreut wurden. Am nächsten Morgen sollte sich dann je nach Ausmaß der angezogenen Feuchtigkeit in der schälchenförmigen Zwiebelschale die Regenmenge oder Trockenheit des betreffenden Monats erkennen lassen. Auch dieser Brauch hält sich vereinzelt bis heute.

 

Die Zwiebel ist im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtig: Zwiebelschalen eignen sich als natürliches Färbemittel, die Knolle als Nahrungs- und Heilmittel. Bereits vor 5000 Jahren galt sie bei den Ägyptern als eine besonders heil- und kraftfördernde Pflanze. Später wurde die Zwiebel in den Klöstern als Medizin gegen viele Krankheiten weiterentwickelt. Die Schwefel-Verbindungen der Zwiebel wirken antibakteriell, ein Zwiebeltee tut gut bei Erkältungen. Eine Salbe aus Zwiebelextrakt kann bei der Narbenheilung abschwellend und entzündungshemmend wirken.

 

Neben den gesundheitlichen Aspekten ist die Zwiebel in der Nahrungszubereitung zu einem unentbehrlichen Helfer geworden. Scharf und aromatisch, verleiht sie vielen Gerichten den nötigen „Pfiff“. Der würzige Geschmack kommt von einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Durch die Zubereitun wird der Zucker in der Zwiebel freigesetzt dadurch entsteht eine gewisse Süße. Der volle Geschmack kann sich jedoch dann zur Geltung kommen, wenn man die Zwiebel kurz vor der Verwendung schält. Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele – denken wir nur einmal an Zwiebelkuchen, Zwiebelsuppe, gefüllte Zwiebeln, an einen sämigen Gulasch; oder wie wäre es damit:

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Zutaten:

 

250 g rote und weiße Zwiebeln

100 g VEGANKEBAB Natur

1 ½ EL Margarine oder Olivenöl

Salz und Pfeffer

etwas abgeriebene Orangenschale

1 Prise Kümmelpulver

2 EL Balsamico-Essig

1 Prise Zucker

2 EL feine Haferflocken

1 Rolle veganen Blätterteig

¼ Bund Zitronenmelisse

 

Zubereitung:

 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zwiebel schälen halbieren und in Streifen schneiden. VEGANKEBAB Natur etwas zerkleinern, dann zusammen mit den Zwiebelstreifen in heißer Margarine oder Olivenöl 5 bis 7 Minuten andünsten. Leicht salzen und pfeffern. Balsamicoessig zugeben, eine Prise Zucker, 2 ElLfeine Haferflocken, 1 Prise Kümmelpulver und abgeriebene Orangenschale unterheben. Etwas einreduzieren lassen.

 

Eine runde Auflaufform einfetten. Zwiebel-Vegan-Kebab-Mischung gleichmäßig in der Auflaufform verteilen. Mit dem zurecht geschnittenen veganen Blätterteig bis zum Rand bedecken.

15-20 Minuten backen. Der Deckel soll eine leicht braune Farbe erhalten. Danach aus dem Backofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.

 

Anschließend auf eine runde Porzellanplatte stürzen. Mit gehackter Zitronenmelisse bestreuen.